Artemisia annua anamed zur innerlichen Anwendung

Sie haben die Wahl, ob Sie Artemisia in der hohen Tagesdosis von 5 g oder in der niedrigen Tagesdosis von 1,25 g verwenden wollen. Die hohe Dosis geben wir bei akuten Zuständen, z.B.Malaria, die niedrige Dosis bei chronischen Zuständen, z.B. Rheuma. Therapiedauer: Je nach Krankheit.
Hohe Dosis: 5 g getrockneten Tee (oder 25 g frische Blätter) mit 1 Liter kochend Wasser übergiessen, mindestens 15 Minuten ziehen lassen, über den Tag verteilt trinken. 5 g getrocknete und zerkleinerte Artemisiablätter entsprechen etwa 4 schwach gehäuften Teelöffel. Oder diese Menge pulverisieren und in Sahne, Joghurt, Honig usw. einrühren und über den Tag verteilt einnehmen.
Niedrige Dosis: 1,25 g getrockneten Tee (oder 6,5 g frische Blätter) mit mindestens 200 ml (1 grosse Tasse) kochend Wasser vor dem Frühstück übergiessen, nach dem Frühstück trinken. 1,25 g getrocknete und zerkleinerte Artemisiablätter (wie beschrieben) entsprechen einem schwach gehäuften Teelöffel. Oder pulverisieren und mit Banane oder Apfelbrei, Sahne, Joghurt oder Honig usw. mischen und zum Frühstück einnehmen.

Hämorrhoiden

Dies ist die älteste Anwendung von Artemisia annua in der chinesischen Medizin: Gelegentlich Artemisiatee (niedrige Dosierung) trinken, zusätzlich Artemisiasalbe anwenden (Rezept in unserer Broschüre Bestellnr 202)

Erkältung, Fieber

Trinken Sie in Europa viel Tee aus Pfefferminze, Salbei, Lindenblüten … und in den Tropen Tee aus Zitronengras, Erwachsene jeweils 3 Liter pro Tag. Nur falls dies nicht zum Erfolg führt, trinken Sie stattdessen 1 Liter Artemisiatee (hohe Dosierung) plus 2 Liter Pfefferminz- oder Zitronengrastee pro Tag, 7-12 Tage lang.

Darmbeschwerden: Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Diverticulitis

Mindestens 14 Tage lang hohe Dosierung von A-3 einnehmen. Ergibt das keine Verbesserung, weder klinisch noch subjektiv, diese Therapie beenden. Ergibt sich eine Verbesserung, dann weiterhin  hohe Dosierung bei akuten Beschwerden, dann niedrige Dosierung bei chronischen Problemen einnehmen, bis zum Verschwinden der Beschwerden. Die Wirkungsweise mag sein, dass Artemisia sowohl die Immunität steigert als auch leicht antibiotisch und entzündungshemmend wirkt. In mehreren Fällen konnte dann auf Cortison verzichtet werden!

Rheuma, Hexenschuss, Bandscheibenvorfall, Fibromyalgie ...

Mindestens 14 Tage lang hohe Dosierung von A-3 einnehmen, dann evtl umstellen auf niedrige Dosierung. Zusätzlich täglich eine (so stark wie irgend möglich ) Massage mit  unserer Chilli-Weihrauchsalbe (kein Verkauf), deren Herstellung wir im Buch (Bestellnr 101) und  in unseren Seminaren unterrichten

Bilharziose

Artemisinin vermindert die Anzahl der Bilharziose Erreger. Versuchsweise eine Artemisiatee - Kur (hohe Dosierung) 2-3 Wochen durchführen. Evtl. mit üblicher Therapie kombinieren. Therapieerfolge/Misserfolge im Labor kontrollieren lassen und uns mitteilen, danke!

Borreliose

Es freut uns natürlich, dass immer mehr Ärzte auf uns aufmerksam werden, ohne dass wir irgendwelche Werbung machen müssten. Beispiel das Buch:„Die chronisch persistierende Borreliose“, von Dr. Petra Hopf-Seidel, Gratis-download im Internet. Tip:  Im Google Suchworte eingeben:   „Hopf Seidel anamed“, weitere Infos von anderen Ärzten erhalten Sie wenn Sie googeln:“Borreliose Artemisia annua“. Dementsprechend scheint es sinnvoll zu sein, nach einer Infektion sofort Antibiotika ZUSAMMEN mit A-3 Tee zu geben, da A-3 die Zelle öffne, damit das Antibiotikum die in der Zelle verborgenen Borrelien erreichen kann. Es mag auch sinnvoll sein, nach einer Antibiotikatherapie mehrere Wochen lang Artemisiatee einzunehmen. Vorschlag für Therapeuten: Gleich nach Infektion 4 Wochen lang Artemisiatee oder –pulver in der hohen Dosierung, dann 4 Wochen oder länger in der niedrigen Dosierung. Parallel dazu Minocyclin oder Tetracyclin in der üblichen Dosierung.

Bronchitis

Artemisiablätter auf kochendes Wasser legen, den entstehenden Dampf inhalieren. Bei Halsweh mit Artemisiatee gurgeln

Dengue

Artemisiatee – oder –pulver einnehmen wie unter Malaria beschrieben, 5g/Tag in der akuten Phase , üblicherweise 14 Tage lang.

Chikungunya

Artemisiatee – oder –pulver einnehmen wie unter Malaria beschrieben, 5g/Tag in der akuten Phase , üblicherweise 14 Tage lang, dann mehrere Wochen 1,25g/Tag bis die Schmerzen verschwinden

Lupus

Die Patienten nehmen 6 Wochen  lang Tee aus 5 g Artemisia pro Tag (oder nehmen das Pulver ein), gibt es keinerlei Verbesserung, wird die Behandlung beendet, ansonsten fortgeführt mit 5 g am Tag in der akuten Phase und später mit 1,25 g pro Tag in der chronischen Phase. Die WHO hat im März 2007 eine Monographie über Artemisia annua veröffentlicht. Dort wird bei Lupus erythematosus (schwere Hautrötungen, Auto-Agressionskrankheit) die Einnahme von zermahlenem Artemisia annua empfohlen.

Entwöhnungskuren (Drogen, Alkohol, Zigaretten ...)

Die Patienten nehmen während der Entwöhnungsphase 3 Wochen Tee aus 5 g Artemisia pro Tag (oder nehmen das Pulver ein), anschließend drei Wochen lang Tee aus 1,25 g Artemisia pro Tag. Erklärung: Artemisia Inhaltsstoffe besetzen offensichtlich einige Drogen-Rezeptoren sodass der Drogenentzug erleichtert wird. Nikotinabhängige, die unbedingt weiterrauchen müssen, rauchen einige Tage lang zusätzlich „Selbstgedrehte“ aus A-3 Blättern, bis die Abhängigkeit verschwindet. In unserer anamed Gruppe in Südafrika wurden Hunderte von Drogenabhängigen im Entzug mit Artemisiatee behandelt.

Candida (Mundsoor)

Mehrmals täglich frisches Artemisiablatt kauen. Für Kinder: Artemisiablätter pulverisieren, mit gleicher Menge Honig anrühren; (Alternative: frischen Knoblauch fein reiben und mit gleicher Menge Honig fest verrühren); im Mund mehrmals täglich verstreichen.

Weitere Krankheiten

Vereinzelt haben wir von erstaunlichen Verbesserungen erfahren, z.B. bei Toxoplasmose, Arthritis, Fibro-Myelose, Epilepsie… ein riesiges Feld für Forschungen!
Die Patienten nehmen 6 Wochen  lang Tee aus 5 g Artemisia pro Tag, gibt es keinerlei Verbesserung, wird die Behandlung beendet, ansonsten fortgeführt mit 5 g am Tag in der akuten Phase und später mit 1,25 g pro Tag in der chronischen Phase.

BEMERKUNG: Dieser Text ersetzt keine ärztliche Beratung. Dr. Hans-Martin Hirt ist von Beruf Pharmazeut, er betreibt keine Apotheke. Er ist hauptamtlich in der Entwicklungspartnerschaft tätig, er ist kein Onkologe. "anamed" fördert den Eigenanbau dieser Pflanzen, vor allem dort, wo kein Arzt mehr arbeitet! Ausführliche Literatur siehe hier.

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